Regelmäßige Info-Veranstaltungen

jeden 1. Montag
im Monat

05.11. und 03.12.2018 19:00 Uhr

in unseren Räumen

Fragen & Antworten

1. Für wen kommt die Laser-Behandlung in Frage?

Der Excimer-Laser kann erfolgreich in allen Bereichen der Fehlsichtigkeit eingesetzt werden, um die Fehlsichtigkeit zu beseitigen oder zumindest so zu vermindern, dass nach der Behandlung nur noch sehr viel schwächere Korrekturgläser notwendig sind.

Die Laserbehandlung kommt für folgende Patienten in Frage:

Patienten mit Kurzsichtigkeit (Myopie) bis -10 dpt
Patienten mit Weitsichtigkeit (Hyperopie) bis +5 dpt
Patienten mit Stabsichtigkeit (Astigmatismus/Hornhautverkrümmung)
Patienten mit Mischformen der Fehlsichtigkeit

2. Sie haben +5 bis -10 Dioptrien?

Kurzsichtigkeit bis ca. -10 Dioptrien, Übersichtigkeit bis +5 Dioptrien und Stabsicherheit bis ca. 5 Dioptrien können behandelt werden.

3. Sie haben -2 bis -6 Dioptrien?

Hier ist der Erfolg besonders groß. Die meisten Patienten benötigen nach der Behandlung keine Brille mehr.

4. Sie haben weniger als -2 Dioptrien?

Für die Entscheidung der Behandlung sollten besondere Gründe ausschlaggebend sein, z.B. berufliche Gründe, Unverträglichkeit von Brille oder Kontaktlinsen…

5. Sie haben -10 Dioptrien oder mehr?

Für Patienten mit hoher Kurzsichtigkeit ist allein schon die deutliche Reduktion der Fehlsichtigkeit eine große Lebenshilfe.

6. Sie haben eine sehr hohe Fehlsichtigkeit?

Zur Korrektur ist eine Excimer-Laserbehandlung nicht mehr sinnvoll. Es können aber weitere mikrochirurgische Eingriffe, wie z.B. die Implantation einer intraokularen Kunstlinse (ICL) oder eine Linsenaustausch (CLE), besprochen werden.

7. Für wen kommt die Behandlung nicht in Frage?
  • Träger älterer Herzschrittmachermodelle, da die elektromagnetischen Abstrahlungen des Excimer-Lasers Störungen hervorrufen können.
  • Patienten unter 18 Jahren, da bei ihnen das Wachstum des Auges noch nicht abgeschlossen ist.
  • Patienten mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis und Immunkrankheiten.
  • Patienten mit krankhafter Hornhautverwölbung und -verdünnung.
  • Patienten mit Grünem oder Grauem Star.
  • Patienten mit Veränderung der Netzhaut aufgrund einer Zuckerkrankheit.
  • Fehlsichtige, bei denen sich die Augenwerte um mehr als 20 % innerhalb der letzten 1-2 Jahre verändert haben.
  • Frauen während der Schwangerschaft.
  • Patienten, die zu übermäßiger Narbenbildung neigen, nach Rücksprache.

Bezüglich Ihrer individuellen Situation sprechen Sie uns an!

8. Wie lange dauert die Behandlung und ist sie schmerzhaft?

Die Laserbehandlung dauert maximal 90 Sekunden und ist nach Gabe entsprechender Augentropfen schmerzfrei. Die Operation wird ambulant durchgeführt.

9. Können beide Augen gleichzeitig behandelt werden?

Eine gleichzeitige Behandlung beider Augen gilt heutzutage als Standardempfehlung und ist aufgrund der äußerst sicheren Technik und auch unserer sehr guten Erfahrungen anzuraten und sinnvoll.

10. Wie erfolgreich ist die Behandlung?

Alle medizinischen Behandlungen können zu Komplikationen führen, so auch der Einsatz des Excimer-Lasers. Ernsthafte und länger andauernde Probleme sind jedoch bei dieser Methode äußerst selten.
In nahezu jedem Fall wird eine deutliche Minderung der Fehlsichtigkeit erreicht, doch kann niemandem versprochen werden, dass nach der Laserbehandlung (siehe „Ergebnisse der Laserbehandlung.) ein Leben ganz ohne Brille/Kontaktlinsen möglich ist.

11. cooling-PRK, LASEK/epi-LASIK oder LASIK?

Bei der cooling-PRK-Methode wird die oberste Schicht der Hornhaut (dies ist eine Art Deckhäutchen, das sich nach der Behandlung innerhalb kurzer Zeit neu bildet) manuell entfernt, bei der LASEK-bzw. epi-LASIK-Methode bleibt das Deckhäutchen in Gänze erhalten und wird lediglich manuell bzw. mit Hilfe eines Mikrokeratom-Messers angehoben, dann zur Seite geschoben und nach der Laser-Behandlung wieder zurückgelegt. Bei der LASIK-Methode wird ein deutlich dickeres Hornhautscheibchen mittels des Mikrokeratom-Messers angeschniten und zurückgeklappt. Danach wird das für den Lasereinsatz vorgesehene Gebiet getrocknet und die Behandlung kann beginnen.

Aufwendige Computerprogramme steuern den Excimer-Laser. Je nach Fehlsichtigkeit wird die Hornhautkrümmung verstärkt oder abgeschwächt. Durch entsprechende Einstellung kann der Augenarzt selbstverständlich die individuellen Erfordernisse des zu behandelnden Patienten berücksichtigen.

12. Kann es zu einer erneuten Verschlechterung der Werte kommen?

Eine erneute Verschlechterung der Kurzsichtigkeit kann die Folge eines weiteren Wachstums der Augenlänge sein; durch eine weitere Laserbehandlung kann diese Verschlechterung allerdings nochmals korrigiert werden.